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Loch Awe in Schottland: Wandern und Angeln

Nordwestlich von Glasgow liegt im Gebiet von Argyll and Bute der Loch Awe in Schottland, der sich bei Anglern regen Interesses erfreut und dessen Umgebung sich zum Wandern und für Ausflüge in der rauhen Schönheit des schottischen Westens hervorragend eignet.

Loch Awe mit Kilchurn Castle flickr (c) wjmarnoch CC-Lizenz

Loch Awe mit Kilchurn Castle flickr (c) wjmarnoch CC-Lizenz

Loch Awe ist ein durch Gletscher in der Eiszeit entstandener See in Schottland, der mit 37 Kilometern Länge als einer der größten im Norden der britischen Inseln gilt – dabei ist er allerdings nur einen Kilometer breit. Mit kleinen Cabins, Hütten und heimeligen Pensionen ist der See in Argyll and Bute ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die schottische Natur vor einem ausgezeichneten Panorama von steilen Ufern und lauschigen Hügeln.

Loch Awe: Das Juwel von Argyll

In der Umgebung von Loch Awe können viele kleine Gemeinden und Höfe besucht werden. Auf den drei Inseln – Innis Chonnell, Inishail und Innis Chonan, die sich inmitten des Sees befinden – sieht man Burg- und Kirchenruinen aus der alten Glanzzeit der schottischen Clans. Am nordöstlichen Ufer des Lochs kann man die Ruine des Kilchurn Castle sehen, das den Breadalbanes aus dem Clan Campbell einst als Burg diente. A uch im restlichen Teil von Argyll and Bute lassen sich immer wieder solche Überbleibsel entdecken. Auch die St. Conan’s Kirk lohnt sich für einen Besuch.

Rob Roy Way – Wandern in den Highlands

Wandern in Schottland ist einfach eine faszinierende Angelegenheit, insbesondere dann, wenn man auf den Spuren eines Nationalhelden wie Rob Roy wandeln kann. Der Weg von Drymen nach Pitlochry über knapp 150 Kilometer gibt einen wunderbaren Einblick in die Landschaften Schottlands.

Rob Roy Way - Loch Earn flickr (c) owlhere

Rob Roy Way - Loch Earn flickr (c) owlhere

Schottland zu erleben hat viel mit den Mythen rund um das Land zu tun. Den Sagen und Geschichten rund um einzelne Burgen, Festungen, Seen und auch Personen auf den Grund zu gehen kann der idealo Reisegrund für Schottland sein. Eine dieser Personen ist der Nationalheld Rob Roy MacGregor – ein Geächteter aus dem frühen 18. Jahrhundert. Den meisten Menschen ist er aus dem gleichnamigen Film mit Liam Neeson bekannt, der zumindest sein Leben in wesentlichen Abschnitten wiedergibt.

West Highland Way – Wandern von Glasgow nach Fort William

Um die Schottland wirklich kennenzulernen, muss man sich auf Schusters Rappen begeben. Der West Highland Way, der von Milngavie bei Glasgow über 154 Kilometer nach Fort William führt, ist eine schönsten Wanderrouten des Landes, wo sich eine Menge entdecken lässt.

West Highland Way flickr (c) Oli R CC-Lizenz

West Highland Way flickr (c) Oli R CC-Lizenz

Die Landschaft von Schottland ist wirklich einzigartige, besonders wenn man sich den Highlands nähert. Diese Natur zu erwandern ist ein unvergessliches Erlebnis, zumal man unterwegs nicht nur die Landschaft genießen kann, sondern auch ein Stück Geschichte des Landes für sich entdeckt. Hervorragend eignet sich der West Highland Way zum Wandern in Schottland, da er einerseits über eine ansprechende Länge verfügt und andererseits sich unzählige Sehenswürdigkeiten an seinem Rand tummeln, ob Natur oder Stadt.

Hadrianswall: Wandern an Schottlands Grenze – Hadrian’s Wall Path

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Schottland ist der Hadrianswall, der in unmittelbarer Nähe zur englischen Grenze gelegen ist. Der historische Grenzwall aus dem 2. Jahrhundert ist teilweise noch hervorragend erhalten und kann Hadrian’s Wall Path wunderbar erwandert werden.

Hadrianswall Wandern an Schottlands Grenze flickr (c) paul mcgreevy CC-Lizenz

Hadrianswall Wandern an Schottlands Grenze flickr (c) paul mcgreevy CC-Lizenz

Schottland ist vielerorts immer eine Reise in die Vergangenheit, was das Land für viele Reisenden sehr reizvoll macht. Sehr weit zurück in die Geschichte führt die Besucher der Hadrianswall im Süden des Landes. Einst von den Römern als Grenzwall gegen nördlichen Stämme der britischen Insel erbaut, wurde das Bauwerk im Laufe der Geschichte zu einem der wenigen Zeugnisse der einstigen Besatzer. Die gut erhaltenen Mauern ziehen jedes Jahr tausende von Besucher in den Bann, die entlang dem Hadrian’s Wall Path eine Wanderung unternehmen.

Loch Lomond und Ben Lomond: Zwischen Whisky und Wandern

Wenn man Glasgow in nördliche Richtung verlässt, dann wird man nach einer Weile zum Loch Lomond kommen. Hierbei handelt es sich um den vermutlich schönsten und größten Sees Schottland, der vom Ben Lomond umrandet wird.

Loch Lomond - Ben Lomond @Schottlandrundreise

Der Loch Lomond besitzt nicht nur in Schottland einen hohen Bekanntsheitgrad, sondern auch im Ausland wird der Name sehr geschätzt. Dies könnte aber weniger an der Schönheit des Sees liegen als am dem wunderbar schmackhaften Single Malt Whisky. Wir wollen uns näher mit dem See beschäftigen.

Loch Lomand – der größte See Schottlands

Mit einer Gesamtfläche von 71 Quadratkilometer, 33Kilometer in der Länge und teilweise acht Kilometer in der Breite, ist der Loch Lomand der größte See in Schottland. Aber ihn nur auf seine Größe zu reduzieren wäre fatal, vielmehr bietet er eine unglaubliche natürliche Schönheit mit vielen zahlreichen kleinen Inseln, die je nach Wasserstand in ihrer Zahl variieren. Eine Dampferfahrt über den Loch Lomond sei jedem ans Herz gelegt, um den See und seine Umgebung in vollen Zügen genießen zu können. Legt sich dann je nach Jahreszeit noch ein kleiner nebliger Schatten über den See, hat man Stimmung, die Schottland so bekannt macht. Am Rande des Sees gibt es zahlreiche kleinere Ortschaften mit Hotels oder Bed and Breakfast. Alternativ sind dort auch wirklich gut ausgestattete Zeltplätze.

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