Stirling Castle in Schottland – Geschichte

Stirling Castle ist eine der beeindruckendsten Festungen, die Schottland zu bieten hat. Deshalb reicht ein Artikel zum Schloss, wie es manche zu nennen pflegen, überhaupt nicht aus. In mehreren Kapitel werde ich versuchen Stirling Castle in Schottland dem geneigten Leser näher zu bringen.

Stirling Castle @schottlandrundreise

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Die exponierte Lage von Stirling Castle auf dem Schlossberg („Castle Hill“) und am Ufer des Fluss Forth haben es zu einem strategisch wichtigen Ort in Schottland gemacht. Als Hauptresidenz der schottischen Könige war die Festung natürlich hart umkämpft und so ist es auch nicht verwunderlich, dass in unmittelbarer Nähe vier legendäre Schlachten ausgefochten wurden, die berühmteste mit Sicherheit jene von William Wallace. (Wallace Monument bei Stirling).

Stirling Castle in Schottland – Geschichte

Eine genaue Datierung von den ersten Bauten auf dem vulkanischen Felsvorsprung exisert leider nicht, lediglich die Stiftung einer Schlosskapelle im Jahr 1110 durch König Alexander I. lässt erste Rückschlüsse auf eine Festung zu. Die folgenden Jahrhunderte waren geprägt von zahlreichen Belagerungen, wobei der Besitz von Stirling Castle sich regelmäßig zwischen Schottland und England abwechselte. 1280 war die Festung von zahlreichen Baumaßnahmen geprägt worden, die allerdings heute nicht mehr existent sind.

Krönung von Maria Stuart auf Stirling Castle

Stirling Castle @schottlandrundreise

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Die meisten noch heute sichtbaren Gebäude stammen aus den Jahren zwischen 1496 und 1583, wo eine rege Bautätigkeit rund um Stirling Castle herrschte, um die Festung vor neuerlichen Angriffen zu schützen. Prägend in dieser Zeit war die Krönung von Maria Stuart zu schottischen Königin am 9. September 1543. 1685 verlor das Schloss seine Status als königliche Residenz und eine Ära sollte zu Ende gehen. In der Funktion eines Militärstützpunktes sollte Stirling Castle anschließend bis zum Jahr 1964 agieren. Anschließend rekonstruierte man dieses einzigartige Mahnmal der Geschichte auf dem Stand des 16. Jahrhunderts, wie man es heute bewundern kann.

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