Glasgow: Zehn kostenlose Top-Sehenswürdigkeiten

Ein Besuch in Glasgow lohnt sich, ob man sich der Geschichte widmen möchte, der Kultur oder dem modernen Leben in der drittgrößten Stadt auf der britischen Insel. Viele der Sehenswürdigkeiten in Schottland werden dabei kostenlos angeboten. More »

Ben Lomomd: Wandern mit einem atemberaubenden Ausblick

Am Westufer des Loch Lomond verläuft der legenäre West Highland Way, der über 154 Kilometer bis nach Fort William führt. Von dem kleinen Ort Rowardennan aus führt dann je nach Wunsch ein Wanderweg über fünf beziehungsweise zwei Stunden auf den Gipfel des Ben Lomond. More »

Eilean Donan Castle in Schottland: Geschichte und Bilder

Eilean Donan Castle ist vermutlich die berühmteste Burg in Schottland, die oftmals viel Postkartenmotive ziert. Ihre Geschichte und ihr Aussehen sind unvergleichlich und bewegend zugleich, so dass ein Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. More »

Urquhart Castle in Schottland am Ufer des Loch Ness

Eine der schönsten Burgruinen in Schottland ist ohne Zweifel Urquhart Castle. Direkt am Ufer des legendären Loch Ness gelegen hat die Festung eine bewegte Geschichte hinter sich. Für Besucher ist Urquhart Castle hervorragend erschlossen und gut zugänglich. More »

Dunnottar Castle bei Stonehaven in Schottland

Die Burgen in Schottland üben einen ganz besonderen Reiz auf die Besucher aus. Exemplarisch dafür könnte Dunnottar Castle bei Stonehaven sein, die allein durch ihre einzigartig malerische Kulisse überzeugen kann. Bei einer Rundreise durch Schottland sollte man hier auf jeden Fall Station machen. More »

 

Bannockburn Live 2014: 700 Jahre Schlacht von Bannockburn

2014 jährt sich die Schlacht von Bannockburn zum 700. Mal und anlässlich des legendären Sieges der Schotten im Unabhängigkeitskrieg gegen England richtet man mit “Bannockburn Live 2014″ ein ganz besonderes Mittelalter-Spektakel aus. Mehr als 300 Mitwirkenden werden die legendäre Schlacht in der Nähe von Stirling nachstellen, während der Besucher in der Schottland des 14. Jahrhunderts eintauchen kann.

Bannockburn in Schottland

Bannockburn in Schottland

Die Schlacht von Bannockburn hat in Schottland einen besonders hohen Stellenwert, da man hier dem damals so verhassten England eine verheerende Niederlage beibringen konnte. Unter der Führung des heutigen Nationalhelden Robert the Bruce belagert man zunächst Stirling Castle, allerdings sollte der englische König mit einem riesigen Heer den Belagerten zu Hilfe eilen. Bei Bannockburn in der Nähe von Stirling kam es am Sonntag, dem 23. Juni 1314,  dann zu dieser historischen Schlacht, in der die Schotten am Ende das glücklichere Ende für sich haben sollten.

Pluscarden Abbey in Schottland

In Schottland befindet sich das einzige katholische Kloster aus dem Mittelalter, das noch in Betrieb ist: Pluscarden Abbey ist nach seiner Restauration im zwanzigsten Jahrhundert wieder ein Rückzugsort, ein Ort der Stille und der inneren Einkehr.

Pluscarden Abbey

Pluscarden Abbey

Pluscarden Abbey ist ein noch heute genutztes Kloster in den Highlands. Als Refugium inmitten der harschen und eindrucksvollen Landschaft Schottlands, wird es von Benediktinern geleitet, kann aber auch besucht werden – dabei ist die Abtei weniger eine Sehenswürdigkeit als vielmehr ein Ort des Gebets, an dem man die stille Eintracht der Mönche achten sollte, die ihren Tag bereits um 4.30 Uhr am Morgen beginnen, um sich um ihre Ämter, aber auch um die Gebäude des Klosters, die Gärten und die Landschaft ringsumher kümmern. Gerade in der Kirche gilt die stille Andacht, während zur Messe und zum Gottesdienst die traditionellen Gregorianischen Gesänge erklingen.

Rogart Station in Schottland: Das Zug-Hotel

Ein ganz besonderes Erlebnis in den schottischen Highlands ist die Übernachtung in einem nostalgischen Zug-Hotel an der Rogart Station in Schottland. Dort hat man einen ehemaligen Wagon umgerüstet und begrüßt die Gäste zu einer einmaligen Übernachtung.

Rogart Station in Schottland

Rogart Station in Schottland

Bei Rundreisen durch Schottland findet man sicherlich den ein oder anderen Ort, den man besonders ins Herz schließt. Gerade wenn man mit dem Auto oder dem Fahrrad unterwegs ist und nach zufälligen Übernachtungsmöglichkeiten Ausschau hält, findet man wahre Schätze. So ergeht es einem bei der Entdeckung Rogart Station in den schottischen Highlands.

Royal Museum in Edinburgh: Kunst und Geschichte

Wer etwas über die Geschichte Schottlands, die Kunst und Wissenschaft, Technik und Natur im Norden Großbritanniens und Europas erfahren will, wird im Royal Museum in Edinburgh fündig. In der Dauerausstellung wird eine überragende Sammlung sichtbar – der Eintritt ist frei.

Royal Museum in Edinburgh flickr (c) adactio CC-Lizenz

Royal Museum in Edinburgh flickr (c) adactio CC-Lizenz

Die schottische Hauptstadt Edinburgh bietet Besuchern eine Auswahl von faszinierenden Museen, die zu „National Museums Scotland“ gezählt werden – so auch das Royal Museum, das sich ursprünglich als „Industrial Museum“ hauptsächlich um technische und wissenschaftliche Exponate kümmerte. Ab 1904 war es als „Royal Scottish Museum“ bekannt, fusionierte 1985 mit dem „National Museum of Antiquities of Scotland“ und bekam 1995 letztlich den noch heute gültigen Namen. Die Sammlungen des Royal Museums wurden mit dem Museum of Scotland im Jahr 1998 vereint und gemeinsam sind sie heute unter dem Namen „National Museum of Scotland“ bekannt, während die Gebäude weiterhin die Einzeltitel tragen.

Islay Whisky Festival 2013

In der letzten Mai-Woche wird das Islay Whisky Festival 2013 auf der gleichnamigen, südlichen Insel der Inneren Hebriden gefeiert und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um Malt and Music: Die Insel im Westen Schottlands zeigt sich von ihrer besten Seite.

Islay Malt

Islay Malt

Seit 1984 hat sich das Feis Ile, das Islay Malt and Music Festival, etabliert und begeistert die Besucherströme, die Ende Mai in jedem Jahr auf die südlichste Insel der Inneren Hebriden finden. Die fröhlichen Menschen und die spannende Kultur West-Schottlands wird eine Woche lang mit Whisky-Verkostungen, traditionellen Tanz- und Musik-Darbietungen, Tage der offenen Tür in Brennereien, organisierten Wanderungen und Sportveranstaltungen auf vielfältige Weise nähergebracht – das Islay Whisky Festival 2013 führt diese Tradition nahtlos fort.

Islay Whisky Festival 2013 auf der westschottischen Insel

Islay bietet das ganze Jahr über ein angenehmes Klima, wunderschöne Landschaften und Natur, eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten des keltischen Kulturerbes im Westen Schottlands – und natürlich den hiesigen Whisky. Während des Feis Ile wird täglich mindestens eine, manchmal auch mehrere, ihre Geheimnisse preisgeben und interessierten Besuchern zeigen, wie man auf der Insel nach traditioneller Art destilliert und probieren ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Gàidhlig: Die schottisch-gällische Sprache

Gàidhlig, die schottisch-gällische Sprache, ist eng mit dem Irischen verwandt und doch eine eigenständige keltische Sprache – wer gut Englisch kann, hat hier keinerlei Vorteile. Sie wird heute vor allem in den westlichen Highlands, bei Glasgow und auf den Hebriden gesprochen.

Schottische Highlands (c) schottlandrundreise

Schottische Highlands (c) schottlandrundreise

Das schottische Gällisch ist in seiner Verbreitung bedroht: 2001, bei der letzten Volkszählung, sprachen nur noch weniger als 60.000 Menschen in Schottland diese uralte Sprache, heute dürften es noch viel weniger sein. Und von jenen, die diese Form noch beherrschen, sind nur wenige Muttersprachler – die meisten von ihnen sprechen zunächst einmal Englisch, das mit dem Gàidhlig nichts zu tun hat. Dabei handelt es sich jedoch um eine faszinierende Sprache, deren Anwendung vielleicht nicht sonderlich häufig anzutreffen ist, aber einen spannenden Bezug zur reichhaltigen Geschichte Schottlands herstellt.

Mount Stuart House auf der Isle of Bute

An der Ostküste der Isle of Bute findet sich eines der schönsten Herrenhäuser in Schottland: Das Mount Stuart House und sein Garten gehören seit 1971 zur Liste der denkmalgeschützten, schottischen Orte und sind eine der ersten Adressen für Besucher.

Mount Stuart House flickr (c) luxpim CC-Lizenz

Mount Stuart House flickr (c) luxpim CC-Lizenz

1719 erstmalig errichtet und nach einem Brand 1877 erneuert, ist das Mount Stuart House auf der Isle of Bute ein beeindruckendes Beispiel für die durch die Romantiker mitausgelöste Architektur-Phase des „Gothic Revival“, aus rot-braunem Stein gebaut und mit Bögen und Erkern ausgestattet. Auch im Innern kommen Besucher aus dem Staunen kaum heraus: Eine große Marmor-Halle, eine luxuriöse Ausstattung und authentische und historische Inneneinrichtungen lassen den Geist des neunzehnten Jahrhunderts aufleben.

Mount Stuart House auf der Isle of Bute

Neben den beeindruckenden architektonischen Leistungen im Mount Stuart House hält das im Jahr 2001 eröffnete Visitor’s Centre spannende Hintergrundinformationen über die Geschichte der Eigentümer des Herrenhauses bereit, der Stuarts of Bute, ihre Familienverbindungen und über das Haus selbst. Denn das Mount Stuart House war das erste Gebäude in Schottland, das mit Elektrizität versorgt wurde, und hier befindet sich auch der erste beheizte Indoor-Pool. Seit 1995 ist das Herrenhaus für die Öffentlichkeit zugänglich und kann jeden Tag von 11 Uhr bis 17 Uhr besucht werden.

Durness und Smoo Cave: Meereswasserhöhle mit unterirdischem Wasserfall

Durness an der nordwestlichsten Spitze der britischen Inseln mag lediglich ein kleines 300- bis 400-Seelen-Dorf sein, doch mit der Smoo Cave in unmittelbarer Umgebung lockt es mit einer einzigartigen Naturerfahrung jedes Jahr 40.000 begeisterte Gäste nach Schottland.

Smoo Cave flickr (c) Nick Bramhall CC-Lizenz

Smoo Cave flickr (c) Nick Bramhall CC-Lizenz

Wer nach Ruhe und Natur abseits der ausgetretenen Pfade sucht, wird in Durness in Schottland schnell fündig: In einer menschenleeren Gegend im Nordwesten Großbritanniens kann man die Landschaft genießen, in die Geschichte der Region seit der Zeit der Wikinger eintauchen und sich den Naturschauspielen hingeben. An manchen Stellen kann man aufgrund des flachen Horizonts bis zu 30 Kilometer weit sehen und ein Ausflug faszinierenden Smoo Cave gehört selbst bei einem flüchtigen Besuch der Grafschaft Sutherland fast schon zwingend zum Programm.

Durness im Nordwesten von Schottland

Die Grafschaft Sutherland, in der sich Durness und die Smoo Cave befinden, gilt als die am dünnsten besiedelte Region in Europa und die einzige mit einer Nord-, West- und Ostküste, die alle drei aus Sandstränden und malerischen Klippen, auf denen Seevögel nisten, bestehen und von beeindruckenden Bergen umstanden sind. Direkt an der Steilküste finden Besucher auch den Campingplatz von Durness, der ein atemberaubendes Panorama bietet.

Loch Awe in Schottland: Wandern und Angeln

Nordwestlich von Glasgow liegt im Gebiet von Argyll and Bute der Loch Awe in Schottland, der sich bei Anglern regen Interesses erfreut und dessen Umgebung sich zum Wandern und für Ausflüge in der rauhen Schönheit des schottischen Westens hervorragend eignet.

Loch Awe mit Kilchurn Castle flickr (c) wjmarnoch CC-Lizenz

Loch Awe mit Kilchurn Castle flickr (c) wjmarnoch CC-Lizenz

Loch Awe ist ein durch Gletscher in der Eiszeit entstandener See in Schottland, der mit 37 Kilometern Länge als einer der größten im Norden der britischen Inseln gilt – dabei ist er allerdings nur einen Kilometer breit. Mit kleinen Cabins, Hütten und heimeligen Pensionen ist der See in Argyll and Bute ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die schottische Natur vor einem ausgezeichneten Panorama von steilen Ufern und lauschigen Hügeln.

Loch Awe: Das Juwel von Argyll

In der Umgebung von Loch Awe können viele kleine Gemeinden und Höfe besucht werden. Auf den drei Inseln – Innis Chonnell, Inishail und Innis Chonan, die sich inmitten des Sees befinden – sieht man Burg- und Kirchenruinen aus der alten Glanzzeit der schottischen Clans. Am nordöstlichen Ufer des Lochs kann man die Ruine des Kilchurn Castle sehen, das den Breadalbanes aus dem Clan Campbell einst als Burg diente. A uch im restlichen Teil von Argyll and Bute lassen sich immer wieder solche Überbleibsel entdecken. Auch die St. Conan’s Kirk lohnt sich für einen Besuch.

Edinburgh Castle: Wahrzeichen der Stadt

Hoch über der Hauptstadt Schottlands erhebt sich das Edinburgh Castle auf dem Castle Rock: Als Wahrzeichen der Stadt und Ort lebendiger Geschichte ist es heute ein beliebtes Ziel von Besuchern und dient als Museum und auch als Kulisse für Events.

Edinburgh Castle flickr (c) Bernt Rostad CC-Lizenz

Edinburgh Castle flickr (c) Bernt Rostad CC-Lizenz

Das Edinburgh Castle ist auf den ersten Blick ein majestätischer Trutzbau aus dem Mittelalter, doch sieht man sich die einzelnen Gebäude genauer an, so stellt man schnell fest, dass sie zwar aufeinander abgestimmt, doch nicht alle aus der gleichen Zeit stammen. Und in der Tat lassen sich die ältesten Abschnitte der Burg in das zwölfte Jahrhundert datieren, vor allem die „St. Margaret’s Chapel“, während durch die unzähligen Belagerungen, Zerstörungen und Wiederaufbauten in den folgenden Jahrhunderten ein faszinierendes Sammelsurium verschiedener Stile und Bauabschnitte entstand.

Edinburgh Castle: Museum auf dem Castle Rock

Besucher können sich den „Royal Palace“ auf dem Crown Square ansehen, das „Queen Anne Building“ aus dem 16ten Jahrhundert oder das „Scottish War Memorial“ besichtigen. Die Touren durch die Burg und die vielen dazugehörigen Gebäude werden von Schauspielern in historischer Gewandung begleitet, die ein Gefühl für die Glanzzeit Schottlands vermitteln. Pünktlich um 13 Uhr wird die „One O’Clock Gun“ gezündet, die ursprünglich einmal den Schiffen im Firth of Forth die Tageszeit angeben sollte und heute eine Touristenattraktion darstellt.