Islay Whisky Festival 2013
In der letzten Mai-Woche wird das Islay Whisky Festival 2013 auf der gleichnamigen, südlichen Insel der Inneren Hebriden gefeiert und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um Malt and Music: Die Insel im Westen Schottlands zeigt sich von ihrer besten Seite.
Seit 1984 hat sich das Feis Ile, das Islay Malt and Music Festival, etabliert und begeistert die Besucherströme, die Ende Mai in jedem Jahr auf die südlichste Insel der Inneren Hebriden finden. Die fröhlichen Menschen und die spannende Kultur West-Schottlands wird eine Woche lang mit Whisky-Verkostungen, traditionellen Tanz- und Musik-Darbietungen, Tage der offenen Tür in Brennereien, organisierten Wanderungen und Sportveranstaltungen auf vielfältige Weise nähergebracht – das Islay Whisky Festival 2013 führt diese Tradition nahtlos fort.
Islay Whisky Festival 2013 auf der westschottischen Insel
Islay bietet das ganze Jahr über ein angenehmes Klima, wunderschöne Landschaften und Natur, eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten des keltischen Kulturerbes im Westen Schottlands – und natürlich den hiesigen Whisky. Während des Feis Ile wird täglich mindestens eine, manchmal auch mehrere, ihre Geheimnisse preisgeben und interessierten Besuchern zeigen, wie man auf der Insel nach traditioneller Art destilliert und probieren ist dabei ausdrücklich erwünscht.
Gàidhlig: Die schottisch-gällische Sprache
Gàidhlig, die schottisch-gällische Sprache, ist eng mit dem Irischen verwandt und doch eine eigenständige keltische Sprache – wer gut Englisch kann, hat hier keinerlei Vorteile. Sie wird heute vor allem in den westlichen Highlands, bei Glasgow und auf den Hebriden gesprochen.
Das schottische Gällisch ist in seiner Verbreitung bedroht: 2001, bei der letzten Volkszählung, sprachen nur noch weniger als 60.000 Menschen in Schottland diese uralte Sprache, heute dürften es noch viel weniger sein. Und von jenen, die diese Form noch beherrschen, sind nur wenige Muttersprachler – die meisten von ihnen sprechen zunächst einmal Englisch, das mit dem Gàidhlig nichts zu tun hat. Dabei handelt es sich jedoch um eine faszinierende Sprache, deren Anwendung vielleicht nicht sonderlich häufig anzutreffen ist, aber einen spannenden Bezug zur reichhaltigen Geschichte Schottlands herstellt.
Mount Stuart House auf der Isle of Bute
An der Ostküste der Isle of Bute findet sich eines der schönsten Herrenhäuser in Schottland: Das Mount Stuart House und sein Garten gehören seit 1971 zur Liste der denkmalgeschützten, schottischen Orte und sind eine der ersten Adressen für Besucher.
1719 erstmalig errichtet und nach einem Brand 1877 erneuert, ist das Mount Stuart House auf der Isle of Bute ein beeindruckendes Beispiel für die durch die Romantiker mitausgelöste Architektur-Phase des „Gothic Revival“, aus rot-braunem Stein gebaut und mit Bögen und Erkern ausgestattet. Auch im Innern kommen Besucher aus dem Staunen kaum heraus: Eine große Marmor-Halle, eine luxuriöse Ausstattung und authentische und historische Inneneinrichtungen lassen den Geist des neunzehnten Jahrhunderts aufleben.
Mount Stuart House auf der Isle of Bute
Neben den beeindruckenden architektonischen Leistungen im Mount Stuart House hält das im Jahr 2001 eröffnete Visitor’s Centre spannende Hintergrundinformationen über die Geschichte der Eigentümer des Herrenhauses bereit, der Stuarts of Bute, ihre Familienverbindungen und über das Haus selbst. Denn das Mount Stuart House war das erste Gebäude in Schottland, das mit Elektrizität versorgt wurde, und hier befindet sich auch der erste beheizte Indoor-Pool. Seit 1995 ist das Herrenhaus für die Öffentlichkeit zugänglich und kann jeden Tag von 11 Uhr bis 17 Uhr besucht werden.
Durness und Smoo Cave: Meereswasserhöhle mit unterirdischem Wasserfall
Durness an der nordwestlichsten Spitze der britischen Inseln mag lediglich ein kleines 300- bis 400-Seelen-Dorf sein, doch mit der Smoo Cave in unmittelbarer Umgebung lockt es mit einer einzigartigen Naturerfahrung jedes Jahr 40.000 begeisterte Gäste nach Schottland.
Wer nach Ruhe und Natur abseits der ausgetretenen Pfade sucht, wird in Durness in Schottland schnell fündig: In einer menschenleeren Gegend im Nordwesten Großbritanniens kann man die Landschaft genießen, in die Geschichte der Region seit der Zeit der Wikinger eintauchen und sich den Naturschauspielen hingeben. An manchen Stellen kann man aufgrund des flachen Horizonts bis zu 30 Kilometer weit sehen und ein Ausflug faszinierenden Smoo Cave gehört selbst bei einem flüchtigen Besuch der Grafschaft Sutherland fast schon zwingend zum Programm.
Durness im Nordwesten von Schottland
Die Grafschaft Sutherland, in der sich Durness und die Smoo Cave befinden, gilt als die am dünnsten besiedelte Region in Europa und die einzige mit einer Nord-, West- und Ostküste, die alle drei aus Sandstränden und malerischen Klippen, auf denen Seevögel nisten, bestehen und von beeindruckenden Bergen umstanden sind. Direkt an der Steilküste finden Besucher auch den Campingplatz von Durness, der ein atemberaubendes Panorama bietet.
Loch Awe in Schottland: Wandern und Angeln
Nordwestlich von Glasgow liegt im Gebiet von Argyll and Bute der Loch Awe in Schottland, der sich bei Anglern regen Interesses erfreut und dessen Umgebung sich zum Wandern und für Ausflüge in der rauhen Schönheit des schottischen Westens hervorragend eignet.
Loch Awe ist ein durch Gletscher in der Eiszeit entstandener See in Schottland, der mit 37 Kilometern Länge als einer der größten im Norden der britischen Inseln gilt – dabei ist er allerdings nur einen Kilometer breit. Mit kleinen Cabins, Hütten und heimeligen Pensionen ist der See in Argyll and Bute ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen durch die schottische Natur vor einem ausgezeichneten Panorama von steilen Ufern und lauschigen Hügeln.
Loch Awe: Das Juwel von Argyll
In der Umgebung von Loch Awe können viele kleine Gemeinden und Höfe besucht werden. Auf den drei Inseln – Innis Chonnell, Inishail und Innis Chonan, die sich inmitten des Sees befinden – sieht man Burg- und Kirchenruinen aus der alten Glanzzeit der schottischen Clans. Am nordöstlichen Ufer des Lochs kann man die Ruine des Kilchurn Castle sehen, das den Breadalbanes aus dem Clan Campbell einst als Burg diente. A uch im restlichen Teil von Argyll and Bute lassen sich immer wieder solche Überbleibsel entdecken. Auch die St. Conan’s Kirk lohnt sich für einen Besuch.
Edinburgh Castle: Wahrzeichen der Stadt
Hoch über der Hauptstadt Schottlands erhebt sich das Edinburgh Castle auf dem Castle Rock: Als Wahrzeichen der Stadt und Ort lebendiger Geschichte ist es heute ein beliebtes Ziel von Besuchern und dient als Museum und auch als Kulisse für Events.
Das Edinburgh Castle ist auf den ersten Blick ein majestätischer Trutzbau aus dem Mittelalter, doch sieht man sich die einzelnen Gebäude genauer an, so stellt man schnell fest, dass sie zwar aufeinander abgestimmt, doch nicht alle aus der gleichen Zeit stammen. Und in der Tat lassen sich die ältesten Abschnitte der Burg in das zwölfte Jahrhundert datieren, vor allem die „St. Margaret’s Chapel“, während durch die unzähligen Belagerungen, Zerstörungen und Wiederaufbauten in den folgenden Jahrhunderten ein faszinierendes Sammelsurium verschiedener Stile und Bauabschnitte entstand.
Edinburgh Castle: Museum auf dem Castle Rock
Besucher können sich den „Royal Palace“ auf dem Crown Square ansehen, das „Queen Anne Building“ aus dem 16ten Jahrhundert oder das „Scottish War Memorial“ besichtigen. Die Touren durch die Burg und die vielen dazugehörigen Gebäude werden von Schauspielern in historischer Gewandung begleitet, die ein Gefühl für die Glanzzeit Schottlands vermitteln. Pünktlich um 13 Uhr wird die „One O’Clock Gun“ gezündet, die ursprünglich einmal den Schiffen im Firth of Forth die Tageszeit angeben sollte und heute eine Touristenattraktion darstellt.
Fähren nach Schottland: Abfahrtshäfen und Infos
Wer den Norden der britischen Insel auf eigene Faust und ganz individuell erkunden möchte, ist mit einer Anreise mit eigenem Auto gut beraten. Für die Überfahrt kann man etliche Fähren nach Schottland nutzen, sollte allerdings ein wenig Zeit einplanen.
Fähren nach Schottland sind die beste Option, um mit dem eigenen Auto in den Norden der Vereinigten Königreich überzusetzen: Einige Häfen in den Niederlanden und in Belgien bringen Besucher über Nacht vom europäischen Festland auf die Insel, während Irland-Urlauber auch von hier zu einem Abstecher zu den schottischen Nachbarn aufbrechen können. Der große Vorteil einer Fährenüberfahrt liegt in der ungebundenen Bewegungsfreiheit, mit der die Highlands individuell erfahren werden können.
Dunvegan Castle (Isle of Skye) in Schottland
Seit 800 Jahren ist Dunvegan Castle der Familiensitz des Clan MacLeod: In der faszinierenden Landschaft der Isle of Skye hat es sich seit 80 Jahren zu einer der größten Touristenattraktionen gewandelt – während es weiterhin von den Clanchiefs bewohnt wird.
Das Dunvegan Castle überwacht seit dem dreizehnten Jahrhundert den gleichnamigen See auf der Isle of Skye im Nordwesten Schottlands. Der Clan der MacLeods hat seitdem hier seinen Familiensitz und lässt Besucher seit 1933 an seiner 800-jährigen Geschichte teilhaben: Das Motto „Hold Fast MacLeod“ hat den Clan durch viele Widrigkeiten der Jahrhunderte bestehen lassen und die Familienburg ist noch heute ein Beispiel für den Erhalt schottischen Kulturguts.
Glasgow: Zehn kostenlose Top-Sehenswürdigkeiten
Ein Besuch in Glasgow lohnt sich, ob man sich der Geschichte widmen möchte, der Kultur oder dem modernen Leben in der drittgrößten Stadt auf der britischen Insel. Viele der Sehenswürdigkeiten in Schottland werden dabei kostenlos angeboten.
Glasgow hat etliche Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Einblick in die Historie und das Leben in der größten Stadt in Schottland ermöglichen. Während die Straßen Glasgows selbst viele Sightseeing Touren zulassen, gibt es auch viele Örtlichkeiten, die sich für Besucher lohnen – zumal einige von ihnen kostenlos genutzt werden. Die Top 10 der kostenlosen Sehenswürdigkeiten in Glasgow werden hier einmal aufgeführt.
Englisch lernen in Schottland
Englisch lernen in Schottland stellt eine spannende Verknüpfung vom Erwerb von Sprachkenntnissen und kultureller Erfahrung dar. In einer der faszinierendsten Regionen der britischen Inseln kann man den täglichen Umgang mit einer der wichtigsten internationalen Sprachen vor Ort üben.
Ob im Beruf, im Studium oder im Privatleben – Englisch lernen ist heute sinnvoller denn je. Das Erlernen der Sprache in Schottland ist dabei eine besonders beliebte Lernvariante mit lang anhaltendem Erfolg. Denn nirgends prägt sich eine Sprache so gut ein wie im Ursprungsland, wenn der Umgang mit ihr zum Alltag gehört.
Englischkurse in Schottland: Sprache direkt erleben
Wer Englisch in Schottland lernen will, kann sich auf mehreren Wegen dem Sprach- und Kulturaustausch nähern. Mit Grundkenntnissen und Verständigungsfähigkeiten kann man einen der vielen Englischkurse nutzen, in denen ein schulisches System mit Freizeitaktivitäten verbunden wird. Fortgeschrittene können stattdessen beispielsweise auch für ein Auslandsjahr an der Universität einschreiben und jene, die sich auf Business English spezialisieren lernen auch direkt im Beruf.





















